| Regeländerungen 2010 |
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26.07.2010 Pünktlich zu Rundenbeginn hat der Deutsche Handballbund (DHB) Regeländerungen für den Handballsport bekannt gegeben. Von Claudia Burger, mit ihrer Partnerin Stephanie Ganter DHB-Schiedsrichterin in der 3. Liga, erhielten wir dankenderweise eine Kurzzusammenfassung über die wesentlichen Veränderungen. Darüber hinaus ist für alle Neugierigen auf der Homepage des Badischen Handballverbandes (unter Schiedsrichter, Regeln) die Power-Point-Präsentation vom Staffeltag der 3. Liga veröffentlicht, siehe Link http://www.badischer-handball-verband.de/cms/iwebs/default.aspx?mmid=574&smid=103
Passives Spiel Unter den Zuschauerreihen auch als „Zeitspiel“ bekannt wird in der Fachsprache das Passive Spiel genannt. Zeigt der Schiedsrichter das Vorwarnzeichen zum Passive Spiel an … (VS)
so muss u. a. ein deutlicher Tempowechsel ersichtlich sein. Ist dies nicht der Fall, so erkennt der Schiedsrichter auf Passives Spiel und pfeift Freiwurf für die abwehrende Mannschaft. Neu ist nun: Wenn die abwehrende Mannschaft durch stetiges Foulspiel den Angriff stört, so darf der Schiedsrichter nicht auf Passives Spiel entscheiden.
Ausschluss Ab der Saison 2010/2011 wird es den Ausschluss als Strafe, hervorgerufen durch eine Tätlichkeit, nicht mehr geben.
Disqualifikation Auch in diesem Bereich ergibt sich eine kleine Änderung. Sollte ein Abwehrspieler in der letzten Minute eine klare Möglichkeit auf eine Torchance (Bsp.: schnelles Anspiel) gesundheitsgefährdend oder besonders rücksichtslos verhindern, so ist er mit einer Disqualifikation mit Bericht zu bestrafen und ist automatisch für mindestens 14 Tage gesperrt. Klar definiert wurden nun auch die Aktionen in denen ein Torwart seinen Torraum beim Tempogegenstoß verlässt und es zwischen ihm und einem Gegenspieler zum Zusammenprall kommt. Dies zieht, unabhängig ob der TW den Ball erreicht oder nicht, eine Disqualifikation nach sich. Ein Stürmerfoul, kann es in dieser Situation, im Kampf um den Ball, nicht mehr geben. Regeltechnische Begründung: Nur der Torwart kann den Zusammenprall verhindern. Aus diesem Grund trägt der Torwart die alleinige Verantwortung.
Coaching-Zone Verschärft wurde nun auch noch einmal das Verhalten von Offiziellen einer Mannschaft auf der Bank. Diese müssen sich nun strikter an ihre Zonen halten und dürfen nur noch zum Beantragen eines Team-Time-Outs (Grüne Karte) an den Zeitnehmertisch herantreten.
Volker Schwark
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